Blue Flares Wallpaper Kit (frei)

Frühling wird’s, Zeit für einen neuen Desktop-Hintergrund: Blue Flares

Das ganze gibt es als Wallpaper-Kit: im Download-Paket enthalten sind Versionen für 27″-Displays und auch eine iPad-Version. Das smec-Logo ist als eigener Layer in den .psd-Dateien enthalten und kann gerne für eigene Zwecke umgebastelt werden.

Viel Spaß, wir freuen uns über Feedback!

Das Wallpaper-Kit kann sowohl für kommerzielle als auch nicht-kommerziele Zwecke verwendet werden (Creative Commons-Lizenz: CC BY-SA 3.0).

Demografisches Targeting im Google Display Network entfernt

Mit 21. März wird die demografische Targeting-Funktion für Adwords entfernt. Die bedingt hilfreiche Funktion für das Display Network beruhte auf implizite Alter- und Geschlechtszuweisungen aufgrund des aufgezeichneten Nutzerverhaltens auf entsprechenden Websites.

 

Ob eine ausgereiftere Variante des demografischen Biddings erscheinen wird bleibt bislang noch unklar. Jedenfalls sollte jeder der diese Funktion verwendet, deren Einstellung checken und die entsprechenden Änderungen vornehmen. Exklusionen bleiben zudem weiterhin aktiv!

Link zur Veröffentlichung: Adwords-Support-Center

Google SEO – beware of SE(o)O

Google’s Matt Cutts, Leiter des Google’schen Webspam-Teams, hat verkündet, dass in den nächsten Monaten oder gar schon in den nächsten Wochen ein Penalty für Webseiten, die für Suchmaschinen “over optimized” sind, live gehen wird.

Ziel sei es faire Wettbewerbsbedingungen für alle Webseiten herzustellen und jene Webseiten wieder höher zu ranken, welche nicht über ausreichend SEO-Know-How bzw. umgesetzte SEO-Maßnahmen verfügen, jedoch wertvollen Content bieten.

Als Indikatoren für eine Abstrafung nennt Matt Cutts Maßnahmen wie Keyword-Stuffing (übermäßiges Verwenden von Keywords) oder unnatürliche Linkprofile der Webseite.

Wie diese Änderung einschlagen wird bleibt abzuwarten, jedoch sollte es ein Schritt in die richtige Richtung sein um Webseitenbetreiber weiter dazu anzuhalten guten Content zu liefern und diesen in den Mittelpunkt zu stellen. Für Suchmaschinenoptimierer ergeben sich dadurch auch veränderte Handlungsfelder, die sich vor allem darum drehen werden herauszufinden wie weit man mit der Optimierung gehen kann, bevor man in die Penalty-Filter von Google gerät – oder es bleibt wieder mal alles beim Alten …

Weitere Infos und Audio-Quelle hier: Artikel auf Searchengineland.com

Pinterest-Pins auf der eigenen Seite verbieten

Wer, z.B. aus Copyright-Überlegungen, Pinterest-Pins von Bildern auf der eigenen Seite verhindern will, kann das durch Eintragen folgender Zeile im <head>-Bereich seiner HTML-Seite tun:

<meta name="pinterest" content="nopin" />

[Original-Quelle: Pinterest]

Superglücklich macht die Lösung nicht, weil andere Kuratier-Services den Eintrag nicht respektieren. Hier wäre eine einheitliche Lösung wünschenswert (am besten nicht nur auf Seiten-Ebene sondern auch auf Einzel-Element-Ebene, unterschiedliche Bilder – unterschiedliche Copyrights).

Für WordPress gibts auch schon Plugins, die das erledigen. Einige Services wie Flickr bieten auch schon entsprechende Einstellungen an.

PS wem Pinterest zu lahm ist, der möge auf soup.me warten (hier ein Teaser-Video), quasi mashup on stereoids.

E-Commerce mit viel Mut auf den Medientagen – der große Deal von Daily Deal

In der Stadthalle Wien finden von heute an bis Donnerstag die österreichischen MedienTage statt. Die Headline lautet in diesem Jahr “Mut”.

Auf der Veranstaltung sind sämtliche Größen der heimischen Medienbranche vertreten und werden neben fachlichem Input vor allem die großen strategischen Fragen für die Medien diskutieren.

Folgerichtig ist am dritten Tag – dem Online day – auch das Thema E-Commerce mit einer hochkarätigen Diskussionsrunde präsent. Programm vom 29.09.

Um 16.15 diskutiere ich mit Markus Pichler – co-Gründer von Daily Deal, Heissam Hartmann von Rebate Networks, Robert Hadzetovic, Geschäftsführer Thalia.at und Ronald Schwärzler, Geschäftsführer Kurier.at.

Wir decken mit diesem Panel eine große strategische Breite, die vom online Handel über neue Geschäftsmodelle für Medienportale bis zum Mega-Trend Couponing geht, ab. Wir beleuchten die Entwicklung in andere Märkten und ziehen unsere Schlüsse für den Standort.

Mit Spannung erwarte ich auch die Ausführungen von Markus Pichler und Heissam Hartmann die mit dem Verkauf von Daily Deal an Google sicher einen Meilenstein für den deutschsprachigen Markt gesetzt haben.

Ich freu mich Sie dort zu sehen!

Jan Radanitsch

PS: Wenn ich während der Moderation dazu komme, werde ich die wichtigsten Aussagen Twittern: @Radanitsch

Veröffentlicht unter smec

Einkaufen 3.0 – Fortschritt oder Rückschritt?

Laut einer Studie von Forrester Research hat sich das Kaufverhalten von Internetnutzern verändert. Aus “web-basierten Einkäufen” werden nun “web-beeinflusste Einkäufe”. Damit gemeint sind “Offline-Käufe” von Kunden, die durch vorherige Online-Recherche und Online-Marketing ausgelöst wurden.

  • Steigerung der Umsätze um Milliarden durch Online-Offline Verkäufe in den USA
  • Ungeduld und Sparabsicht als Auslöser
  • Verschwimmen der Grenzen zwischen Online und Offline

Gründe für “web-beeinflusste Käufe”

Der Trend der “web-beeinflussten Käufe” ergibt sich daraus, dass sich einerseits Konsumenten – gerade in Zeiten der Rezession – teuere Verschiffungs- und Versandgebühren sparen wollen. Andererseits möchten sie nicht auf die Annehmlichkeit verzichten via Internet schnell das gesuchte Produkt zu finden und sicher zu gehen, dass sie einen guten Deal eingehen.

Um die Vorteile aus Online- und Offline-Welt zu verbinden, recherchieren die Konsumenten also zuerst im Web, vergleichen Produkte und Preise und begeben sich dann – bestens informiert – in einen lokalen Shop, um das gewählte Gut zu kaufen.

Zusätzlich zum Einsparen von Versandkosten treibt ein weiterer Konsumentenwunsch die zunehmende Konvergenz von Online- und Offline-Handel voran: die Ungeduld. Käufer sind ungeduldig, sie wollen das gewünschte Produkt jetzt und nicht erst in 5 Tagen erhalten. 51% der Befragten der Studie von Forrester Research gaben an, dass der Hauptgrund warum sie offline kaufen ist, dass sie nicht auf ihr Produkt warten wollen.

Bemerkenswert ist außerdem, dass 42% der Befragten angaben, dass sie in “reale” Shops gehen, damit sie ihr Wunschobjekt live begutachten können. Demzufolge können sogar Onlinevideos, 360 Grad Ansichten und Demos von Produkten nicht mit der Erfahrung mithalten, ein Produkt in den Händen zu halten.

Steigende Umsatzerlöse und Chancen für KMUs

Prognosen von Forrester Research zufolge werden im Jahr 2011 die Umsatzerlöse durch “web-beeinflusste Verkäufe” 1,13 Billionen US Dollar betragen. In weiterer Folge soll dieser Betrag kontinuierlich steigen, bis 2015 schließlich 44% der gesamten Verkäufe “web-beeinflusste Verkäufe” sein werden.

Lokale Händler müssen nun also, um von diesem wachsenden Wirtschaftszweig zu profitieren, sicherstellen, dass ihr Angebot – Preise und Verfügbarkeit von Produkten – auch oniine erscheint. Besonders für KMUs kann dies aber eine große Hürde darstellen, da sie oft ihre bestehenden Systeme verbessern bzw. überhaupt erst passende Systeme einführen müssen. Wenn sie diesen Schritt schaffen, können Händler nicht nur von steigenden Offline-Käufen profitieren, sondern auch von wachsendem Cross- und Up-Selling-Potentialen.

Wenn der Eintritt ins Internet geschafft ist, kann daran gearbeitet werden, dass Online- und Offline-Auftritt des Unternehmens aufeinander abgestimmt sind, um ein “grenzenloses” Einkaufserlebnis zu gewährleisten. Wenn dazu noch Geo-Targeting und Coupon-Angebote genutzt werden, kann der Trend der “web-beeinflussten Einkäufe” optimal genutzt werden.

smec zu diesem Trend

“Wenn das Kaufangebot in unmittelbarer Nähe ist, ist es durchaus wahrscheinlich, dass Konsumenten zu “web-beeinflussten Käufen” neigen. In Zukunft glauben wir aber, dass die Anzahl der Online-Käufer in Relation zu den Offline-Käufern steigen wird.”

+1 auf der Überholspur

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Googles Pendant zu Facebooks Like-Button ist, wie schon in einem unserer vorhergehenden Blogeinträge festgehalten, der +1 Button. Wie dieser zur Abbildung des rasanten Anstiegs der Verbreitung von Google+ genützt werden kann, erfahren Sie in folgenden Zeilen.

  • Entwicklung von Google+
  • Analyse der integrierten Social-Media-Buttons
  • Überraschende Ergebnisse

Eine Analyse von Sistrix, die 100 Millionen Seiten von ca. 400 vorwiegend deutschsprachigen Domains gecrawlt haben, und dort die Integration von Social-Media-Buttons untersucht haben, kam auf ein überraschendes Ergebnis.

Schon jetzt, nur ca. 1 Monat nach Start von Google+, ist der +1-Button schon auf 8,4% der untersuchten Domains eingebunden. Noch aussagekräftiger wird dieses Ergebnis, wenn man das Vorkommen anderer Social-Media-Buttons betrachtet. Der Twitter-Button ist nur auf 6,1% der Seiten zu finden. Facebook ist nach wie vor führend mit 12,8%.

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Trotzdem Twitter also

um ein Vielfaches länger am Markt ist, ist der +1-Button schon öfter in fremde Seiten eingebunden, als die Integrationsmöglichkeit von Twitter. Es bleibt also zu beobachten, welchen Weg sich Twitter zwischen den Riesen Facebook und Google bahnen wird.

Unser Experte Reinhard Einwagner zu diesem Thema: “Die Verbreitung des +1-Button steigt rasant an, jedoch konnten wir bislang kein erkennbares Auftauchen von +1-Empfehlungen in den organischen und bezahlten Suchergebnissen bemerken. Die Auswirkung auf die Google Suche bleibt also weiterhin abzuwarten.”