Auch smec war auf der SMX 2015 in München und hat sich über aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich Suchmaschinenmarketing schlau gemacht. Ein Trend wurde besonders deutlich: Google Shopping und die damit verbundenen Shopping Ads ein mittlerweile unverzichtbares Werkzeug für jeden Onlinehändler ist.

Laut einer aktuellen Statista Studie, bei der nach der Sichtbarkeit von Google Shopping Anzeigen gefragt wurde, sind 69% aller Befragten Google Shopping Anzeigen schon einmal aufgefallen. Die Klicks auf PLAs im vierten Quartal 2014 im US-Retail Business sind sogar im Vergleich zum Vorjahr um 51% gewachsen. Und dies bei sinkendem CPC.

Oliver Zenglein hat in seinem Vortrag auf der SMX eine Checkliste für den optimalen Umgang mit Google Shopping erstellt, hier kurz und bündig 4 wichtige Punkte:

  1. Hochwertigen Feed erstellen
  2. Kampagnen richtig strukturieren
  3. Aktionsplanung integrieren
  4. Gebote setzen und optimieren
Google Shopping Checkliste

Google Shopping Checkliste von Oliver Zenglein (Quelle: SMX 2015 / Oliver Zenglein)

Sowohl der Produktfeed als auch eine gute Kampagnenstruktur sind essentielle Bausteine für eine erfolgreiche Kampagnenplanung.

Oliver Zenglein führt einen weiteren interessanten Punkt an: Anzeigen, in denen ein Markenname enthalten ist, werden öfter ausgeliefert. Dies ist besonders in Bezug auf den immer größer werdenden Longtail relevant.

Saisonalität bei Shopping Kampagnen

Jeder Onlinehändler und Marketing Manager weiß um die Wichtigkeit von saisonalen Ereignissen und Anlässen. Um diese Saisonalität auch in Google Shopping umzusetzen, kann man mittels Custom Labels Produkte einer Kampagne nach eigenen Kategorien unterteilen. Dies vereinfacht den Umgang bei saisonalen und zeitlich begrenzten Aktionen. Da diese oftmals sogar nur auf wenige Tage begrenzt sind (z.B. Mutter- oder Vatertagsaktionen), würde eine komplett eigene Kampagnenstruktur weder zeitlich noch ressourcentechnisch Sinn ergeben.

Google Shopping custom labels screenshot

Custom Labels sehen unspektakulär aus sind aber ein praktisches Mittel für befristete Aktionen

Insgesamt können fünf Labels vergeben werden, denen bestimmte Werte zugeordnet werden können. Diese Werte werden dann bei Geboten und Shopping-Kampagnen verwendet.

Google Shopping führt Bewertungen auch in Europa ein

Auch Bewertungsmetriken werden bei Google Shopping immer relevanter. 50% aller Nutzer sehen Bewertungen als wichtig bei ihrer Kaufentscheidung an. Bewertungen bei Google Shopping waren bis vor kurzem nur in den USA verfügbar. Wenige Tage nach der SMX 2015 hat Google allerdings bekannt gegeben diese nun auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien einzuführen. Um Bewertungen automatisiert und effizient mit dem Google Shopping Konto zu verbinden ist es zur Zeit empfehlenswert, Bewertungs-Aggregatoren von Drittanbietern zu nutzen.

Google bietet Bewertungen nun auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien an

Google bietet Bewertungen nun auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien an

Gebote richtig setzen und optimieren

Der letzte Punkt von Oliver Zengleins Checkliste befasst sich mit Gebotsoptimierungen bzw. Gebotsanpassungen. Dabei wird wieder einmal deutlich, wie wichtig regelmäßige Anpassungen sind. Neben zahlreichen Tipps und Tricks zur Gebotsoptimierung stellt Oliver Zenglein in seinem Vortrag auch fest, wie wichtig unterstützende Werkzeuge bei der Gebotsanpassung sind. Auch hier gilt wieder: Je größer das Sortiment, desto schwieriger ist es, manuell Gebote anzupassen. 

Ist der CPC doch Rocket-Science?

smecie Christian Scharmüller beschrieb in seinem Vortrag „Next Level Longtail Optimierung – Bid Management für Shopping Ads“ mittels einer Analogie, welche Faktoren in die Setzung des optimalen CPC einfließen können: Bei einer Immobilie ist der Mietpreis u.a. davon abhängig, in welchem Stockwerk sich die Wohnung befindet, ob ein Parkplatz vorhanden ist, etc.

CPC Analogie

Analogie Mietpreis

Übertragen auf Produkte eines Online-Shops haben Produktfeatures wie Marke, Farbe oder auch die Größe einen Einfluss auf die Produktleistung, die wiederum zur Optimierung der CPCs herangezogen werden können.

Eine kurze Zusammenfassung des spannenden Talks von Christian gibt es auch als Video.

Weitere Infos zum Thema Bid Management Tools, CPC und KUR finden Interessierte auch unter www.shopping-ads.com oder hier im Blog.

Viele weitere Impressionen von der diesjährigen SMX sind auch auf Twitter und Facebook zu finden.

Anzeigenerweiterungen von Google AdWords sind prinzipiell ein alter Hut – und dennoch sind sie die neuen Erfolgsmulitplikatoren! Sie sind, neben dem Qualitätsfaktor und dem CPC-Gebot, ein Multiplikator in der Berechnung der Anzeigenposition. Das heißt: Sind zwei (sich konkurrierende) Anzeigen vom Gebot und Qualitätsfaktor gleich, entscheidet Google mittels der Anzeigenerweiterungen, welche Anzeige schlussendlich höher gereiht wird.

Neu bei der smec AdEngine ist die automatisierte Erstellung von Sitelinks und Callout-Extensions anhand eines Produktdatenfeeds über die Adwords-API. Mit dieser softwaregestützten Generierung von produktgenauen Zusatzinformationen wird einerseits die Relevanz der Anzeige für den User gesteigert, und andererseits das Cross-Selling-Potenzial von einzelnen Produkten abgeschöpft.

Bei den Callouts können u.a. produktspezifische Lieferzeiten, Lagerstände, Versandinformationen und Zusatzinformationen wie Produkteigenschaften kommuniziert werden.nike_fußballschuh_mercurial_vapor_x_fg_-_Google-Suche

Auch zeitlich-beschränkte Verfügbarkeiten und Aktionen können in den Callout-Erweiterungen dargestellt werden.

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Bei Sitelinks sind, je nach Suchanfrage des Users, unterschiedliche Strategien möglich. Bewährte Vorgehensweisen sind die Ausspielung:

  • Ähnlicher Produkte,
  • Ergänzender Produkte (z.B. Zubehör),
  • Oft zusammengekaufter Produkte,
  • Marken- und/oder Kategorie-Familien,
  • Angebote und Topseller.

Oberstes Ziel ist jedoch das gezielte Pushen von Produkten (und/oder Kategorien bzw. Marken) mit direkter Navigationsmöglichkeit für den Kunden.

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Kurz zusammengefasst: Wieso sind produktspezifische Anzeigenerweiterungen wichtig?

  • Steigern der Relevanz – User mit einer spezifischen Suchanfrage haben ein höheres Kaufinteresse,
  • Steigern der Anzeigenposition und bessere Sichtbarkeit der Textanzeige,
  • Cross-Selling-Potenziale abgreifen,
  • Sichtbarmachen der Sortimentstiefe,
  • Mögliches Pushen von Topseller-Produkten o.Ä.

Für softwaregestützte Anzeigenerweiterungen benötigen Sie die smec AdEngine und einen Produktdatenfeed. Wir beraten Sie gerne!

 

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Letzte Woche trafen sich führende Vertreter und Insider der österreichischen E-Commerce Branche bei der etailment Wien, um sich über aktuelle Entwicklungen und Trends auszutauschen. Auch die smec-Experten Reinhard Einwagner und Christian Scharmüller waren vor Ort und haben den hier im Blog angekündigten Workshop mit dem Titel „Riding the Longtail“ abgehalten. Im folgenden ein paar Ausschnitte aus dem Workshop:

Überholtes Verständnis des Longtail-Ansatzes bei Google Shopping Ads

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Verteilung des Umsatzes bei Google Shopping Ads

Viele Betreiber von Online-Shops und SEA-Experten argumentieren mit dem klassischen Longtail Ansatz: 20% der Produkte (Topseller) sind für 80% des Umsatzes verantwortlich. Betrachtet man aber die aus Shopping Ads generierten Umsätze, lässt sich schnell feststellen, dass hier etwa 80% der Produkte für 80% des Umsatzes verantwortlich sind, wobei auf die einzelnen Produkte selbst aber teilweise nur eine Conversion fällt.

Allgemein kann außerdem festgestellt werden, dass sowohl die Nachfrage als auch das Sortiment eines jeden Onlinehändlers breiter werden. Gleichzeitig ist die Konversionwahrscheinlichkeit bei Longtail-Keywords signifikant höher.

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Konversionswahrscheinlichkeiten

Dies stellt E-Commerce-Betreiber und Online-Marketing-Verantwortliche vor neue Herausforderungen. Um Longtail Produkte richtig zu bewerben sind mehrere Faktoren entscheidend. Verkaufswahrscheinlichkeiten einzelner Produkte sollten ermittelt werden können, um festzulegen, mit welchem finanziellen Aufwand das Sortiment beworben werden soll. Idealerweise sollte dann genau dort geworben werden, wo Nachfrage entsteht bzw. wo Bedarf geschaffen werden kann.

Text Ads vs. Shopping Ads vs. Dynamic Ads

Laut aktuellen Auswertungen ist die Performance von Shopping Ads weiterhin stärker als klassische Textanzeigen, weswegen gerade Onlinehändler auf dieses Format setzen sollen bzw. erst gar nicht darum herumkommen. Auch Textanzeigen können produktgenau erstellt werden; durch Erweiterungen wie zB Enhanced Sitelinks können Cross- und Up-Selling-Potentiale genutzt werden. Besonders interessant sind auch die relativ neuen Dynamic Ads, die nicht auf Keywords zurückgreifen, sondern dynamisch auf Basis von Websiteinhalten erstellt werden. Der Anzeigentitel wird zB dynamisch je nach Suchanfrage und angegebenen Zielseiten erstellt.

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Beispiel Dynamic Ad für Retailer

Synergien nutzen

Auch wenn Shopping Ads tendentiell erfolgreicher sind als klassische Text Ads: Die beiden Formate koexistieren sehr gut nebeneinander und kannibalisieren sich nicht gegenseitig. Gerade die Kombination der unterschiedlichen Werbekanäle führt zu enormen Synergieeffekten – Insights aus den gestellten Suchanfragen der Nutzer können in andere Kanäle oder auch in die Pflege der Produktdaten im Shop einfließen – so kann das volle Potential von Longtail Produkten genutzt werden.

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Synergien unterschiedlicher Werbekanäle & Shopdaten

Viele weitere Inhalte, Tipps und Tricks rund um den Longtail und die verschiedenen Werbeformate finden sich direkt in der Präsentation die hier runtergeladen werden kann.

Kurz in Erinnerung gerufen: der Longtail bezeichnet im Google Adwords Kontext die Fülle an potentiellen relevanten Suchanfragen im Verhältnis zu deren Volumen. Zum Beispiel können Longtail-Keywords auf Suchanfragen bezogen werden, die einzeln betrachtet zwar ein wesentlich geringeres Suchvolumen aufweisen als die Head Keywords bzw. der Shorttail, aber in Summe nicht zu unterschätzen sind. Zumeist handelt es sich bei Longtail-Keywords um Suchphrasen bestehend aus mehreren Wörtern (im Bsp. unten “nike free run 5.0 blau”).

Warum ist der Longtail für Sie wichtig?

Wesentliche Vorteile von Longtail-Keywords sind geringere Klickkosten durch geringeren Wettbewerb und höhere Kaufwahrscheinlichkeiten – denn Interessenten, die bereits so spezifisch nach Produkten suchen (zB “nike free run 5.0 blau” oder “adidas superstar größe 38 kaufen”), sind im Kaufprozess meist schon näher am Abschluss als bei sehr allgemeinen Suchanfragen wie “schuhe”.

longtail

Vergleich Head Keywords – Midtail (2-3 Keywords) – Longtail

Für herkömmliche Textanzeigen sind Longtail-Keywords an sich kein neues Thema, seit Jahren wird über deren Vor- und Nachteile diskutiert und vor allem versucht eine effiziente Bewältigung des Longtails zu meistern. Vor allem durch das relativ neue Anzeigenformat Google Shopping Ads lassen sich auch über diesen Kanal Longtail-Potentiale abschöpfen und gleichzeitig Informationen gewinnen, die wiederum für die Optimierung der Textanzeigen besonders wertvoll sein können. Als wichtige Informationsquelle stellt sich hier der Suchanfragenbericht der Shopping Ads dar, der die aktuelle Nachfragesituation der (potentiellen) Käufer abbildet.

Shopping Ads sind eine gute Möglichkeit für Retailer, ihr gesamtes Produktsortiment abzubilden und Interessenten mit genauen Produktwünschen in ihren Shop zu holen. Eine wesentliche Rolle wird bei der Optimierung der Shopping Ads dem Bid Management zuteil, denn für Produkte mit wenigen Klicks und Conversions ist es schwierig, valide Umsatzprognosen zu treffen und optimale CPCs einstellen zu können. Oftmals werden Shopping-Kampagnen auch zu grob strukturiert, wodurch sich Produkte nicht gesondert aussteuern lassen. So läuft man Gefahr, potentielle Kostentreiber zu fördern und Umsatztreiber möglicherweise zu vernachlässigen. Es ist also wesentlich, bereits frühzeitig die “schlechten” von den “guten” Produkten zu trennen und diese gesondert zu behandeln.

Schauen Sie bei der etailment Wien vorbei und besuchen Sie unseren Workshop!

Unsere AdWords-Experten Reinhard Einwagner & Christian Scharmüller werden am 25.2. im Rahmen der etailment Wien passend zum Thema einen Workshop halten und Retailern zeigen, wie sie mit Google AdWords ihr Longtail-Potential am besten ausschöpfen und Synergien von Textanzeigen mit Shopping Ads nutzen können.

smec Special: Nutzen Sie jetzt bis 8.2. unsere Rabattcodes und sichern Sie sich Ihr Ticket für die etailment Wien um -10%! Zu den Tickets geht’s hier.
Training Day: smec_TD_etw15
Conference Day: smec_CD_etw15 
Workshop Day: smec_WD_etw15 
2-Tages-Ticket:smec_2TT_etw15 
3-Tages-Ticket: smec_3TT_etw15

Details zum Workshop:

Datum: 25.2.2015
Uhrzeit: 13.30-15.00 Uhr
Location: Hotel Savoyen, Olympia Mancini 1b, 1030 Wien

 

Dieses Wochenende veröffentlichte Google einen neuen Beitrag zum Thema: „Richer mobile shopping experience this holiday season“. Da die Zugriffe über mobile Endgeräte stetig steigen, will Google kaufinteressierte User bereits in der Suche mit wichtigen Informationen bedienen. Oft wird von „richer mobile shopping experience“ gesprochen.

Bevor Kunden sich zum Kauf entscheiden, wollen sie detaillierte Informationen zum Produkt. Dazu gehören zum Beispiel technische Details oder Berichte anderer Käufer. User, die online nach Geschenkideen suchen, können in den Erweiterungen die nächstgelegene Filiale sehen, in der ihre Produktauswahl lagernd ist.

Local inventory ads

Händler, die ihre Produkte auch lokal verkaufen, können diese mit den sogenannten “local inventory ads” hervorheben.

(Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Local inventory ad
(Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

 

Szenario 1 – Last-Minute-Einkäufer: Kunden, die ihr Geschenk nicht mehr pünktlich zur Weihnachtsbescherung erhalten würden, sehen in welchem nächstgelegenen Geschäft Ihr Produkt erhältlich ist.

Szenario 2 – Hochpreisige Produkte: Kunden können sich online detailliert informieren und mit dem Erlebnis im Geschäft Ihren Einkauf abschließen. Click & Collect ist eine beliebte Option, die Sie Ihren Kunden zusätzlich anbieten können.

Local storefront

Klickt der User auf eine lokal verfügbare Anzeige, gelangt er in den “local storefront”. Dort erhält er Informationen zum Geschäft wie die Adresse, Anfahrt, Telefonnummer, .. und Details zur Verfügbarkeit des Produktes.

Local storefront (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Händler bezahlen lediglich für den Klick auf ihre Anzeige, innerhalb des local storefronts werden die Klicks nicht verrechnet.

Releated items on locale storefront

Scrollt der User im local storefront, erhält er weitere verknüpfte Produkte angezeigt.

Releated items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Related items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2014/11/richer-mobile-shopping.html)

Local inventory ad - Local Storefront - Releated Items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2013/10/google-shopping-goes-local.html)

Local inventory ad – Local Storefront – Releated Items (Quelle: http://adwords.blogspot.co.at/2013/10/google-shopping-goes-local.html)

All diese Erweiterungen sind aktuell nur für teilnehmende Händler in den USA verfügbar. Wer nicht die üblichen 1-2 Jahre warten möchte, bis diese Optionen auch für Europa freigeschalten sind, kann sich in der Zwischenzeit für die neu gelaunchten Merchant Promotions (möglich in UK, Deutschland, Frankreich, Australien und Indien) anmelden.

Merchant Promotions

Gemeinsam mit den Produktinformationen wird ein spezieller Angebotslink angezeigt. Diese Erweiterung wurde erstmals vor zwei Jahren in den USA eingeführt. Aufgrund des positiven Feedbacks können sich Händler jetzt auch in Deutschland anmelden, um die Merchant Promotions zu nutzen.

Merchant Promotions (Quelle: http://adwords-de.blogspot.co.at/2014/11/mit-merchant-promotions-auf-ihre.html)

Merchant Promotions (Quelle: http://adwords-de.blogspot.co.at/2014/11/mit-merchant-promotions-auf-ihre.html)

 

Unser Tipp

Auch wenn von den oben genannten Erweiterungen nur die Merchant Promotions in Deutschland aktiv sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Google local inventory ads und local storefront für Europa freigibt. Informieren Sie sich laufend über die neuesten Erweiterungen und melden Sie sich rechtzeitig an. Sie werden sich von der Masse abheben und Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

Ein lateinisches Sprichwort lautet „Hic Rhodos hic salta“. Im übertragenen Sinne bedeutet es: „Zeige hier was du wirklich kannst“. Dieses Zitat hat auch in der heutigen E-Commerce Welt noch seine Gültigkeit, denn mit den neuen Interaktionsanzeigen von Google kann man durch Imagevideos, Produktvideos und interaktive Katalogformate seiner Zielgruppe genau zeigen, was man “kann”.

Was sind Interaktionsanzeigen?

  • Interaktionsanzeigen werden in Form von Videos oder Produktkatalogen im Google Display Netzwerk ausgespielt
  • Man kann die Ausspielung mit Hilfe von Placements, Themen und Retargeting steuern
  • Sie bezahlen per Engagement (CPE). Erst wenn der Kunde mit der Anzeige interagiert, wird der CPE abgerechnet

Was bringen mir die Interaktionsanzeigen?

  • Die Markenbotschaft kann einfach ins gesamte Google Display Netzwerk getragen werden
  • Dadurch, dass der potentielle Kunde mit der Anzeige interagiert, wird diese noch attraktiver
  • Die Zielgruppenansprache kann durch die Interaktionsanzeigen beispielsweise von Youtube auf das Google Disyplay Netzwerk ausgeweitet werden

Welche Möglichkeiten habe ich als Werbender mit einem Google Adwords Account?

Hover-to-play

Hover-to-Play-Anzeigen werden auch „Anzeigen mit Mouseover-Wiedergabe“ bezeichnet. Nach einer mindestens zwei Sekunden andauernden Interaktion des potentiellen Kunden mit der Anzeige (Mouseover) startet ein Countdown. Erst wenn dieser abgelaufen ist und das Video startet, zahlt der Werbende für die Interaktion.

 

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=132)

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=132)

 

 

 

 

 

 

 

o   Standbild am Ende und am Anfang der Vorführung

o   Aufmerksamkeit durch bewegte Bilder

o   Zwei Sekunden bis zur Interaktion

Video in a Lightbox

Die Lightbox-Anzeigen starten als In-Page-Anzeige, die nach einem Mouseover von zwei Sekunden vergrößert wird.

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=93)

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=93)

o   Automatische Vergrößerung

o   Auswahl an verschiedenen Videos auf der Seite

o   Einfaches Stoppen des Videos

Catalog in a Lightbox 

Auch der Katalog beginnt als In-Page-Anzeige und wird nach zwei Sekunden auf Lightbox Format mit Katalogfunktion maximiert.

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=130)

(Quelle: http://www.richmediagallery.com/formatDetail/?id=130)

o   Vorteile eines Offlinemediums online nutzen

o   Direkte Verlinkung zur Produktseite

o   Katalogseiten-Tracking

 

Mein Tipp:

o   Lightbox oder Hover-to-play Videos sollten keine längere Videospielzeit als 30 Sekunden haben

o   Am Ende des Videos stellt ein Call To Action Button eine direkte Verbindung zum Shop dar, diese Chance sollte genutzt werden

 

Mit den neuen Shopping Kampagnen können Retailer in Zukunft einfacher Ihre Produkte in Google AdWords verwalten. Die Kampagneneinstellungen ähneln nun den bekannten Einstellungen von Textanzeigen. Gebote, Standortausrichtungen und vieles mehr lassen sich bequem in einer eigenen Shopping Kampagne managen. Neu ist auch, dass es die gewohnte Anzeigengruppen-Struktur nicht mehr in dieser Form geben wird.

So setzen Sie eine Shopping Kampagne auf: Loggen Sie sich in Ihrem AdWords Konto ein. Anschließend erstellen Sie eine neue Kampagne und wählen den Typ “Shopping”. Geben Sie Ihrer neuen Kampagne einen Namen und verknüpfen Sie diese Kampagne mit Ihrem Merchant Center. Alle weiteren Einstellungen, wie Budget und Ausrichtung, ähneln den gewohnten Optionen. Speichern Sie Ihre Einstellungen und Sie erhalten im nächsten Schritt eine neue Kampagne mit allen Produkten.

Shopping Kampagne erstellen

neue Shopping Kampagne erstellen

Produktgenaues Bidmanagement

Die neuen Optionen werden von Retailern gerne genutzt, um Produkte nach Marken und Kategorien im Interface zu bündeln. In vielen Fällen endet die Granularität für Retailer bei Marken. Hier werden auf Marken-Ebene Produkte zusammengefasst und in eine Gruppe mit dem gleichen CPC Gebot gepackt. Viele Produkte innerhalb einer Marke haben jedoch ein höheres oder niedrigeres CPC Gebot verdient und bleiben somit auf der Strecke. In der Spalte “Impression Share” können Sie sehen, wie häufig Ihre Anzeige anteilsmäßig an den maximal möglichen Impressions geschalten bzw. nicht geschalten wurde. Dieser prozentuelle Anteil lässt sich hauptsächlich durch produktspezifische Gebotsanpassungen verbessern.

 Fernbleiben von unrentablen Auktionen

Negative Keywords sind bei Textanzeigen Gang und Gebe, jedoch wissen viele Retailer nicht, dass Sie auch bei Shopping Kampagnen zum Einsatz kommen können. Keyword-Kombinationen die “gebraucht” oder “gratis” enthalten, können gleich von Anfang an getrost als negative Keywords eingebucht werden. Um das Maximum an Effizienz des Mediabudgets herauszuholen, sollte für jedes Produkt täglich der Suchanfragenbericht kontrolliert und auf unrentable Suchanfragen geprüft werden.

 Produkte auf die schwarze Liste setzen

Innerhalb von Marken oder Produktkategorien gibt es häufig schwarze Schafe die Mediabudget fressen und dabei keinen rentablen Umsatz liefern. Jene Produkte gilt es, automatisiert oder manuell zu pausieren, um deren Budgetanteil auf rentablere Produkte zu übertragen. Ändern sich die Vorgaben vom effektiven Mediabudgeteinsatz auf mehr Reichweite, wie es das Weihnachtsgeschäft oft verlangt, müssen alle Produkte individuell wieder aktivierbar sein.

Ausfälle und Kontosperren vermeiden

Um ein reibungsloses Werben in Google zu ermöglichen, sind Ausfälle, verursacht durch fehlerhafte Datenfeeds, auf jeden Fall zu vermeiden. Fehlerhafte Datenfeeds führen früher oder später zu Sperren des Merchantcenter Kontos und infolgedessen zur Stillegung der ShoppingAds. Besonders bei häufigen Preisänderungen werden Datenfeeds gerne abgelehnt, weil die Werte aus dem Merchant Center nicht mit jenen auf der Landingpage übereinstimmen.

Fazit

Betrachten Sie jedes Ihrer Produkte einzeln und vergeben Sie individuelle CPC Gebote. Damit erhöhen Sie die Wirksamkeit Ihres Budgets und können mithilfe einer produktgenauen Struktur gezielt negative Keywords einbuchen. So bleiben Sie von unrentablen Auktionen fern und spielen Budget frei, dass Sie Ihren umsatzbringenden Produkten zuteilen können.

newsletter-txtadvsPLA_blogProduct Listing Ads haben herkömmliche Textanzeigen an Profitabilität mittlerweile überholt. Besonders für Retailer stellen sich folgende Fragen: “Muss man seine AdWords-Strategie ändern? Wie sinnvoll ist es, Produkte noch über Text Ads zu bewerben, wenn PLAs doch eigentlich günstiger und oft umsatzstärker sind? Gibt es Synergieeffekte, die sich aus der Anwendung ergeben können?”

In unserem kostenlosen Experten-Webinar am 8.5. 2014 erfahren Sie,

  • wie sich die Performance von Text Ads im Vergleich zu Product Listing Ads entwickelt hat
  • welche Synergien sich aus der Nutzung von Google AdWords Text Ads & PLAs ergeben
  • wie aus PLA Suchanfrageberichten hochrentable Keywords extrahiert werden
  • wie die so gewonnenen Keywords und Insights für Textanzeigen massiven Mehrwert generieren
  • welche Änderungen die für August angekündigte Umstellung auf Shopping Campaigns mit sich bringt

Im Anschluss an das Webinar beantworten unsere E-Commerce-Experten gerne alle auftauchenden Fragen.

Zur Anmeldung geht’s hier.

Details auf einen Blick:
Datum | 08. 05. 2014 um 14 Uhr
Dauer | ca. 30 Minuten, im Anschluss Q&A
Ort | Das Webinar findet online statt.
Speaker | Hüseyin Gürbey

Diese Woche hat Jerry Dischler, Googles Vice President of Product Management, einige Neuerungen im AdWords-Bereich vorgestellt – wir haben den Livestream mitverfolgt und für euch die wichtigsten Dinge notiert. 

Livestream Google

Bessere Bewerbungsmöglichkeiten für Apps

Prinzipiell geht es um eine aufwandseffizientere und plattformübergreifende Bewerbung von Apps und einer besseren Nachvollziehbarkeit (zB. hat ein Kunde eine App auch wirklich installiert). Hinzu kommt eine Form des Retargetings, wenn eine App bereits installiert ist – dann werden auf der Suchergebnisseite relevante App-Inhalte gezeigt.

Cross-Device-Measurement

Hier wurden die alten hochgerechneten “Total Estimated Conversions” nochmals vorgestellt. Dabei wird ein multiplikativer Faktor (den Google selbst durch Studien ermittelt hat) zur Anzahl der Conversions hinzuaddiert. Hier sehen wir keine großartige Neuerung, wir warten noch immer auf eine Lösung von Google für die Cross-Device/Channel Messung.

Bulk-Actions

Es gibt nun bald auch mehr Bulk-Actions. Ein paar Lebenserleichterungen für das Account Management, prinzipiell auf Einstellungsebene für Kampagnen.

Automated Bidding

Google treibt sein Bid-Management weiter. Bald ist es beispielsweise möglich, den maximalen Umsatz als Strategie auszuwählen. Eine Optimierung auf Basis einer Ziel- oder Maximal-Kosten-Umsatz-Relation scheint derzeit nicht geplant. Ebenso ist es möglich, auf maximale Conversions als Strategie zu wechseln.

Advanced Custom Reporting

Wohl die mächtigste und interessanteste Innovation. Mit dieser Innovation könnnen extrem einfach Reports und Graphs aus allen Accountdimensionen zusammengestellt werden. Diese können dann gescheduled und zum Beispiel als Report verschickt werden. Hierzu wird man mehr von Google erwarten können, vor allem mit der hauseigenen ChartAPI.

Your own “Lab” oder Campaign Drafts

Die bereits bekannten Advanced Campaign Experiments bekommen nun eine neue Bedienoberfläche. Anstatt dass Kampagnen, AGs, Keywords, Textads etc. als Test oder Control angelegt werden, werden nun Draft Campaigns erstellt, auf die die Test und Control-Groups (= Trafficsplit) festlegt werden können. Draft Campaigns können dann einfach zu normalen aktiven Kampagnen überführt werden. Dies entspricht einer besseren Umsetzung der ohnehin guten Advanced Campaign Experiments, die bislang eigentlich relativ wenig breiten Anklang fanden.

Fazit

Es wird einige Arbeitserleichterungen für Account Manager geben. Google dringt im Bid Management weiter vor und sagt Bid-Management-Anbietern stärker den Kampf an. Interessant bleibt jedoch, vor allem bei Shopping-Campaigns, wie bei sehr long-tail-lastigen Strukturen das Bidding aufgrund mangelnder Performance-Daten optimiert werden kann. Die Bewerbungsmöglichkeiten für Apps wurden verstärkt und hier kann man auch in Zukunft mehr von Google erwarten. Cross-Device-Measurement ist noch immer unterentwickelt, in diesem Bereich erwarten wir uns noch mehr. Custom Reporting verspricht noch bessere Einblicke für die Account Owner.

sitelinks

Immer wieder werden wir gefragt, was es genau mit Sitelinks auf sich hat – wie wird die Ausspielung bestimmt und wie wertet man sie aus? Nun gut. Sitelinks sind nicht nur eine übersichtliche & relativ einfache Art, Anzeigen um wichtige Infos zu erweitern, sondern haben auch wesentlichen Einfluss auf Googles Ad Rank, worauf wir mit diesem Blog-Beitrag nochmals deutlich hinweisen wollen. Der Anzeigenrank berechnet sich nämlich nicht nur aus CPC und Qualitätsfaktor, sondern kalkuliert mittlerweile auch den Einfluss von Ad Extensions wie Sitelinks mit ein. Gleichzeitig ist der Ad Rank ein wesentlicher Faktor in der Berechnung der Wahrscheinlichkeit, mit der eine Anzeige überhaupt inklusive Sitelinks angezeigt wird. Ausserdem werden dadurch die angezeigte Position und/oder Klickkosten verbessert.

Richtlinien für Sitelinks

Im Prinzip gelten die gleichen Richtlinien wie für Text Ads auch für Sitelinks. Angefangen bei der Länge des Textes bis hin zu Anforderungen an die Ziel-URL müssen einige grundlegende Dinge unbedingt beachtet werden:

  • Die Länge des Linktextes darf 25 Zeichen nicht überschreiten
  • Bei Enhanced-Sitelinks können zusätzlich 2 Beschreibungstextzeilen mit je 35 Zeichen befüllt werden.
  • Genauer, klarer, eindeutiger Text
  • Jeder Sitelink muss auf eine innerhalb der Sitelink-Gruppe eindeutige Seite verlinken
  • Der Policy-Check wird bei Sitelinks angewendet (Marken, Verwendung von Zeichen, etc)

Screen Shot 2014-03-28 at 11.52.39 AM

Überhaupt nicht zulässig sind zB das Auslösen eines Downloads bei Klick auf den Sitelink oder das Verwenden unnötiger Symbole im Text

Auswertung

Die Sitelink-Performance kann ganz einfach über einen Klick auf den Tab “Anzeigenerweiterungen” und Auswahl von “Anzeigen: Sitelinks-Erweiterung” im Drop-Down aufgerufen werden.

Kampagnenverwaltung-2

 

Für jeden Sitelink stehen dann aus Google Adwords gewohnte Statistiken zur Verfügung, die auch Spielraum zur Optimierung der Sitelink-Texte eröffnen.

FAZIT

Jede Kampagne sollte über mindestens 6 Sitelinks verfügen, die im Idealfall als Enhanced Sitelinks (= 2 zusätzliche Beschreibungszeilen) gepflegt werden. Diese Sitelinks müssen den Google Richtlinien entsprechen und sollen dabei möglichst attraktiv erscheinen. Durch sorgfältiges Aufsetzen der Sitelinks und laufende Optimierung können hier noch einige Prozent an Accountleistung herausgeholt werden.